Bereits vor ein paar Jahren konnte man sehr gut beobachten, dass die Politik von Frau Dr. (Zens)Ursula von der Leyen häufig wenig mit dem rationalen Umgang mit einer Problematik zu tun zu haben scheint. Jetzt, nachdem die “Vorzeigemutti” aus dem Familienministerium in das Arbeitsministerium versetzt wurde, plant sie den nächsten Streich.

Ursula von der Leyen, CDU/CSU , Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend

Der Plan ist, die Einführung einer verpflichtenden Rentenversicherung für alle Selbstständigen. Dr. von der Leyen  geht hier in ihrem Vorschlag sogar so weit, den Selbstständigen keinen prozentualen, sondern einen fixen Preis abverlangen zu wollen. Überschlägt man grob die von ihr vorgeschlagenen Zahlen, kommt man auf eine durchschnittliche Abgabe von 350 – 400 € monatlich.

Diese Summe mag für einen großen Unternehmer keine Probleme bereiten, doch für die DreadFactory wäre diese Regelung das Aus, denn keines unsere Teammitglieder wird in der Lage sein, diesen Betrag ohne Probleme zu zahlen.

Generell ist dieser Gesetzesvorschlag ein Todesstoß für fast alle Neugründungen und eine Katastrophe für alle Selbstständigen. Jede Putzkraft, jeder Künstler und jeder Student, der sich mit selbstständigen Arbeiten etwas nebenher verdienen möchte, benötigt einen Gewerbeschein und gilt somit als selbstständig. Doch wie sollen diese Gruppen die für sie unsachgemäß hohen Beiträge bewerkstelligen?

Nachtrag an dieser Stelle (17.05.2012): Künstler sind von dieser Regelung ausgeschlossen, da diese bereits Abgaben an die Künstlersozialkassen leisten. Bei allen anderen aufgezählten Gruppen greift die Regelung erst, wenn ein monatlicher Gewinn von über 400 Euro erreicht wird.

Dieser Gesetzesvorschlag wird einen Keil in die Wirtschaft treiben und unzählige kleine Unternehmen in den Ruin treiben. Wir als DreadFactory bitten euch deshalb um Unterstützung. Unterschreibt die zugehörige Online-Petition, schreibt Abgeordnete an und verbreitet Informationen.

Ein Gesetz, welches Jungunternehmer in den Ruin treibt, kann nicht der Wille der Bevölkerung sein.

Facebook Gruppe: Keine Rentenpflicht für Selbständige

Facebook Event: E-PETITION GEGEN RENTENPFLICHT FÜR SELBSTÄNDIGE

 

6 Responses to Rentenversicherungspflicht gefährdet Existenz der DreadFactory

  1. Bene sagt:

    Warum wird mein Beitrag nicht freigeschalten? Ist die Warheit doch zu hart?

  2. Bene sagt:

    Grundsätzlich bin ich auf eurer Seite, denn es ist wircklich so das Existenzgründer in den ersten 2-3 Jahren erst mal ihr Geschäft ins Rollen bringen müssen. Da springt am Anfang nocht nicht soviel ab das sie die ganzen Kosten decken können. Aber es gibt den Glauben/Hoffnung/Wissen das die Kosten in ein paar Jahren gedeckt werden können.

    Aber eure Mitglieder sind doch jetzt schon Großteils komplett ausgebucht. Das heißt ihr seit schon am Maximum eurer Arbeitsleistung. Wenn ihr jetzt nicht genug verdient um für eure Rente zu sorgen könnt ihr es in 5 Jahren auch nicht. Und von was wollt ihr in 40-50 Jahren leben?
    Das heißt, dass eigentliche Problem ist das eure Kalkulation geändert werden muss.
    Jeder sollte für seine Altersvorsoge etwas tun. Denn ich sehe auch nicht ein das ich acker um anderen die Rente zu bezahlen die selber nicht eingezahlt haben.
    Die Lösung muss sein das ihr die Preise anheben müsst. Wer viel arbeitet muss von seiner Arbeit leben können, und zwar nicht nur im hier und jetzt. Sondern man muss auch seine Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und vieles mehr bezahlen können.
    Also seht auch nicht angegriffen von mir, sondern denkt mal drüber nach.

    Gute Arbeit kostet Geld. Und ihr leistet gute Arbeit.

    • Marv sagt:

      Lieber Bene,

      erst einmal vielen Dank für das Kompliment, wir freuen uns, dass Dir unsere Arbeit gefällt.

      EInige unserer Teammitglieder verdreaden Haare nicht als hauptberufliche Tätigkeit. Du kannst dir sicher vorstellen, dass man sehr leicht in den zahlungspflichtigen Bereich kommt, ohne aber in einen Bereich zu kommen, in dem man sich die Abgaben erlauben kann.

      Vielleicht hast du Recht bezüglich der Preise, aber solange es irgendwie geht wollen wir diese Schritt natürlich vermeiden.

      liebe Grüße,
      Marv

  3. Carlos Unger sagt:

    wie viele mitzeichner brauchen wir denn damit wir die dreadfactory (und andere kleinunternehmen) retten können. ich mein, knapp 23.000 is doch schon ganbz gut, oder ?

    • Marv sagt:

      Hi Carlos,

      23.000 sind schon eine gute Zahl. Grundsätzlich gilt, je mehr, desto besser. Ab 50.000 gibt es zum Beispiel für den Petenten die Möglichkeit, vor dem Petitionsausschuss zu sprechen.

      Liebe Grüße,
      Marv

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